Sand im Getriebe!


Verkehrswende statt #Abfckprämie!


Dezentraler Aktionstag am Freitag, 29. Mai


Die Autokonzerne stecken in der Krise – und statt die Schuld bei sich selbst zu suchen, rufen sie nach Unterstützung aus Steuergeldern. Anfang Juni soll über Kaufanreize entschieden werden, es droht eine ‚Abwrackprämie 2.0‘.

Staatshilfen für fossile Industrien? Nicht mit uns!
Die eskalierende Klimakrise zwingt zu einem Kurswechsel. Statt per #Abfckprämie das autozentrierte Verkehrssystem am Leben zu halten, muss es um den Um- und Rückbau der Autoindustrie und Investitionen in öffentlichen Verkehr gehen.

Die #Abfckprämie ist politisch höchst umstritten, daher ist öffentlicher Druck jetzt entscheidend. Wir rufen euch auf:
Beteiligt euch am Aktionstag, seid bunt, laut und kreativ!

Hier geht’s zum Aufruf und weiteren Infos zum Aktionstag

Wenn Ihr etwas plant: aktion@sand-im-getriebe.mobi
Für Presse-Unterstützung: presse@sand-im-getriebe.mobi


Protest gegen den ‘Autogipfel’ am 5. Mai


Protest vor dem Kanzlerinnenamt am 05.05.2020 | Foto: Liese Maier

Am 5. Mai trafen sich per Video hochrangige Vertreter*innen der Autoindustrie mit Kanzlerin Merkel zum „Autogipfel“, um über Staatshilfen für die Branche zu sprechen. Im Mittelpunkt standen eine seit Wochen diskutierte neue Abwrackprämie oder ähnliche Kaufanreize. Umweltministerium, Wissenschaft und Zivilgesellschaft waren nicht eingeladen.

Wir sagen: Öffentliche Gelder müssen an Verpflichtungen zum sozial-ökologischen Umbau der Autoindustrie gekoppelt sein! Es darf nicht darum gehen, noch MEHR Autos zu verkaufen – egal mit welchem Antrieb. Stattdessen braucht es einen Rückbau und eine Umstellung der verbleibenden Produktion auf klimafreundliche und gemeinschaftlich nutzbare Verkehrsmittel wie E-Busse, Straßenbahnen und Lastenräder. Dieser Prozess muss demokratisch organisiert, die soziale Absicherung aller Beschäftigten sichergestellt werden.

Sand im Getriebe war gemeinsam mit Anderen vor Ort präsent, in vielen Städten gab es dezentrale Aktionen. Wir zeigen deutlich, dass wir ein Fortschreiben der Klüngelei zwischen Politik und Autoindustrie nicht hinnehmen!

Hier geht es zu den Pressemitteilungen vom 4. und 5. Mai.

Hier gibt es weitere Fotos.


Stellungnahmen

Für Grenzenlose Solidarität – Evakuierung der Lager jetzt! #LeaveNoOneBehind (03.04.2020)

IAA kommt 2021 nach München –
Der Protest und die Verkehrswende-Bewegung sind schon da!
(03.03.2020)

Solidaritätserklärung mit den Baumpirat*innen gegen Tesla (21.02.2020)


Rückblick: Aktion zur IAA 2019


Blockade des Haupteingangs der IAA am 15.09.2019 | Foto: Chris Willner

Wir sind ein Aktionsbündnis aus verschiedenen klima-, verkehrspolitischen und globalisierungskritischen Gruppen. Unser Ziel sind autofreie Städte, mehr Platz für Fuß- und Radverkehr sowie ein massiv ausgebauter und kostenloser Nahverkehr.

Wie angekündigt haben wir am Sonntag, den 15.9.2019 erfolgreich die Haupteingänge der Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt blockiert. Dabei haben sich 1000 Klimaaktivist*innen entschlossen und friedlich der mächtigen Autoindustrie in den Weg gestellt und dafür gesorgt, das Thema „Verkehrswende“ in der Klimadebatte zu verankern.

Danke allen Sandkörnern. Euer Einsatz war grandios!

Hier findet ihr Bilder, unsere Pressemitteilungen und einen Pressespiegel.
Das Legal Team steht euch bei möglichen Fragen mit Rechtshilfe zur Verfügung.

Protest kostet. Jetzt spenden!

Danke an die wunderbaren lokalen Strukturen, die uns in Frankfurt mit Rechtshilfe, Logistik, Schlafplätzen und KüfA unterstützt haben!

Foto: Jens Volle

Sand nicht nur ins Getriebe der Autolobby

Wir sind Teil einer breiten globalen Bewegung für Klimagerechtigkeit. Wir unterstützen die internationale Kampagne by 2020 we rise up und solidarisieren uns mit Kämpfen gegen Kohle- und Atomkraft, für bäuerlich-ökologische Landwirtschaft und den notwendigen radikalen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft.