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Berlin, 5. Juni 2021

 +++ Klima-Aktivist*innen blockieren Ausbau der A100 in Berlin +++ Fahrrad-Demo über die Autobahn um 12.00 +++ „Sand im Getriebe“ plant Massenaktion gegen die IAA im September +++

Circa 500 Klima-Aktivist*innen von Sand im Getriebe blockieren seit den frühen Morgenstunden an zwei Abschnitten den Ausbau der Stadtautobahn A100 in Berlin. Die Aktivist*innen gelangten an der Sonnenallee und an der Zufahrt Treptower Straße auf die Baustelle und errichteten Sitzblockaden. Das Aktionsbündnis fordert den sofortigen Stopp aller Autobahn-Projekte in Deutschland und eine gerechte Mobilitätswende.

Dazu sagt Lou Winters, Pressesprecherin von Sand im Getriebe: „Das Klima ist so heiß wie nie zuvor – und die Regierung baut immer neue Autobahnen, damit reiche Autokonzerne noch mehr Autos verkaufen können! Wir setzen dem zerstörerischen Autokapitalismus in Berlin heute selbst ein Ende: Jetzt gerade sorgen 500 Menschen an der A100 mit ihren Körpern für Klimagerechtigkeit. Wir kämpfen für unsere Zukunft und für den sofortigen Autobahn-Baustopp!“

Die Stadtautobahn A100 soll vom Bezirk Neukölln durch Treptow und Friedrichshain bis nach Lichtenberg verlängert werden. Für den Ausbau müssten zahlreiche Wohnungen und Berliner Traditionsclubs wie die „Wilde Renate“ abgerissen werden. Die Kosten für das Großbauprojekt liegen bei rund 200.000 Euro pro Meter.

„Eine Schneise der Verwüstung, mitten durch Berlin: Die A100 bedroht unsere Parks und Freiräume. Dabei ist klar: Wir müssen die Zahl der Autos in der Stadt drastisch reduzieren, damit endlich Platz ist für Radwege und ÖPNV, für Menschen. Heute holen wir uns unsere Stadt zurück und machen die Betonwüste wieder lebendig. So zeigen wir: Berlin will diese Autobahn nicht! Auf der Fläche zwischen Treptow und Neukölln können wir stattdessen ein Schwimmbad bauen – oder ganz viele bezahlbare Wohnungen“, so Winters weiter.

Die Aktion ist Teil eines bundesweiten Aktionswochenendes gegen den Neu- und Ausbau von Autobahnen, bei dem Klima-Aktivist*innen an mehr als 70 Orten für eine Mobilitätswende protestieren. Für September kündigt das Bündnis „Sand im Getriebe“ eine weitere Massenaktion zivilen Ungehorsams gegen die Internationale Automobil-Ausstellung in München an.Dazu Winters: „Die A100 ist erst der Anfang: Heute verhindern wir neue Autobahnen – und im September sagen wir den Auto-Konzernen den Kampf an. Mit einer Massenaktion blockieren wir bei der IAA die deutschen Klimakiller VW, BWM und Co.“.

Heute beginnt um 12.00 Uhr am Platz der Luftbrücke eine Fahrraddemonstration über die bestehende Autobahn. Dazu rufen Fridays for Future, Changing Cities und die Initiative „A100 stoppen“ auf.Um 13.15 Uhr findet an der Elsenbrücke vor der Abschlusskundgebung der Demo eine Pressekonferenz mit Sprecher*innen von bundesweiten Anti-Autobahn-Protesten statt. Die Pressekonferenz wird live auf dem Twitter-Kanal von Fridays for Future (@FridayforFuture) übertragen.

Fotomaterial von der Blockade finden Sie ab dem späten Vormittag zur freien Verwendung unter diesem Link: https://www.flickr.com/photos/184429317@N07/

Für Informationen zur Aktion sowie für Interviews steht Ihnen unsere Pressesprecherin zur Verfügung: Lou Winters, +49 151 757 305 65
Twitter @BerlinSigEmail: presse@sand-im-getriebe.mobi


Berlin, 31.05.2021

+++ Massenaktion gegen den Ausbau der A100 am 5. Juni +++ Einladung zur Berichterstattung +++ Öffentliches Aktionstraining und Pressekonferenz +++


Das Aktionsbündnis „Sand im Getriebe“ wird am Samstag, den 5. Juni, den Ausbau der Stadtautobahn A100 zwischen Neukölln und Treptow blockieren. Mit einer Massenaktion des zivilen Ungehorsams fordern Hunderte Klima-Aktivist*innen den sofortigen Baustopp der A100 und aller Autobahn-Projekte in Deutschland.

Dazu erklärt Lou Winters, Pressesprecherin von Sand im Getriebe: „Die A100 ist nicht nur ein Klimakiller-Projekt, sondern schlägt auch eine Schneise der Verwüstung durch unsere Stadt: Die Autobahn zerstört unsere Clubs, Parks und Wohnräume. Dabei ist klar: Berlin braucht keine neue Autobahn – was wir brauchen sind Freiräume, Fahrradwege und ÖPNV! Am 5. Juni stellen wir uns dem Autobahn-Irrsinn in den Weg: Mit hunderten Menschen blockieren wir den Ausbau der A100 und holen uns unsere Stadt zurück.“

Der geplante Weiterbau der A100 ist das teuerste Autobahn-Projekt Deutschlands. Jeder Meter neue Autobahn würde knapp 200.000 Euro kosten. Parallel zur Blockade findet um 12 Uhr eine Fahrrad-Demonstration der Bürger*innen-Initiative „A100 stoppen“ zusammen mit Fridays for Future, Changing Cities und anderen Gruppen statt. Die Aktionen sind Teil eines Protest-Wochenendes, bei dem bundesweit an mehr als 50 Orten Aktionen gegen den Bau von Autobahnen und Bundesstraßen stattfinden.

„Wir leben im Autokapitalismus: Jeder neue Meter Autobahn sorgt dafür, dass Auto-Konzerne noch mehr Autos verkaufen können. Mit ihrer Autobahn-Politik gießt die Bundesregierung die Klima-Zerstörung in Beton – und macht unsere Zukunft kaputt“, so Lou Winters weiter.

Wir laden Journalist*innen herzlich zur Berichterstattung über die Aktion ein. Für Interview-Anfragen steht Ihnen unsere Pressesprecherin zur Verfügung.

Für den 3. Juni organisiert Sand im Getriebe ein öffentliches Aktionstraining, bei dem Sie Film- und Foto-Aufnahmen von Aktivist*innen machen können: 16:00 Uhr, Tempelhofer Feld, Eingang Herrfurthstraße.
Für den 5. Juni ist eine Pressekonferenz vor der Abschlusskundgebung der Fahrrad-Demonstration geplant: 13:15 Uhr, vor der Elsenbrücke.

Pressekontakt: Lou Winters, +49 151 757 305 65

Twitter @BerlinSig
Email: presse@sand-im-getriebe.mobi


Berlin, 31.05.2021

Verkehrswende-Initiativen kündigen bundesweites Protest-Wochenende an +++ vom 4. bis 6. Juni Aktionen an mehr als 50 Orten +++ Fahrraddemos und Sitzblockaden für die Mobilitätswende und gegen neue Autobahnen

Eine Vernetzung aus Klima-Gruppen und Verkehrswende-Initiativen kündigt ein bundesweites Protest-Wochenende an. Vom 4. bis 6. Juni 2021 wird an mehr als 50 Orten mit Fahrraddemos, Kundgebungen und Sitzblockaden für eine klimagerechte Mobilitätswende und einen Autobahn-Baustopp demonstriert. Sand im Getriebe blockiert am 5. Juni den Weiterbau der A100 in Berlin mit einer Aktion des massenhaften zivilen Unghorsams. In Düsseldorf fordern Klima-Aktivist*innen bessere Radwege, in der Uckermark geht es um bessere Busanbinung, in Ravensburg protestieren sie gegen Kiesabbau und für den Erhalt des Altdorfer Wald.

„Noch mehr Autobahnen asphaltieren den Weg direkt in die Klimakrise. Das können wir nicht zulassen. Am 5. Juni stellen wir uns der zerstörerischen Auto-Politik in den Weg. Friedlich und entschlossen sorgen wir selbst für den sofortigen Baustopp der A100 und kämpfen für ein lebenswertes Berlin für alle“, so Lou Winters, Sprecherin von Sand im Getriebe Berlin.

Breite Unterstützung gibt es am Aktionswochenende auch für neu entstandene Waldbesetzungen, etwa an der A14 in Sachsen-Anhalt. Auch Fridays for Future plant für Freitag, den 4. Juni bundesweite Verkehrswende-Proteste.

„Unser Grundrecht auf Klimaschutz wurde gerade vom Bundesverfassungsgericht bestätigt. Die Emissionen im Verkehrssektor müssen endlich sinken. Das bedeutet: Wir brauchen weniger Autos und Platz für Radwege, Bus und Bahn“, so Lilly Claudi von Fridays for Future.

In Berlin ist für den 5. Juni eine überregionale Pressekonferenz mit Sprecher*innen verschiedener Anti-Autobahn-Initiativen geplant. Veranstalter ist das rund um die Proteste gegen die A49 entstandende Bündnis „Wald statt Asphalt“. Sie wird um 13:15 Uhr vor der Elsenbrücke stattfinden.
Die Pressekonferenz wird live auf dem Twitter-Account von Wald statt Asphalt übertragen. Eine separate Presseeinladung mit weiteren Informationen wird noch versendet.

Aufruf und Übersicht aller geplanten Aktionen:
https://wald-statt-asphalt.net/mobilitaetswendejetzt/

Kontakt:
 – Sand im Getriebe: Lou Winters, +49 151 757 305 65
 – Wald statt Asphalt / Fridays for Future: Lilly Claudi, +49 173 322 64 49

Twitter:
@MobiwendeJetzt @wsa_buendnis @Sand_imGetriebe


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